Beschreibung

Eine Mischung aus Beiträgen von Vortragenden der bisher abgehaltenen Symposien, von Studierenden aus der Lehrveranstaltung abgehalten an der Universität Wien, Beiträge von Förderpreisträgerinnen, Gedanken von engen Freunden der CliniClowns und der CliniClowns selbst

Auszug aus dem Buch:

Woher kommt die erstaunliche Wirkung des Humors und Lachens nun aber?

Ein erster Effekt des Lachens ist natürlich die Ablenkung, die man dadurch von den Stressoren des täglichen Lebens erfährt. Andere Dinge treten in den Hintergrund wenn wir ausgelassen über einen Witz oder eine lustige Situation lachen. Das Lachen verändert auch unsere Einstellung zu belastenden Situationen, denn wer eine humorvolle Haltung zu seinen Problemen einnimmt wird kaum in die Abwärtsspirale von Grübeleien und Selbstmitleid geraten, die mitunter vielen psychischen Erkrankungen zu Grunde liegt. In einigen Therapiezentren finden sogar Lachübungen, die über 5 bis 10 Minuten andauern, Anwendung. Zu diesen Methoden gibt es mittlerweile auch schon viele Befunde. Zum Beispiel konnte festgestellt werden, dass diese Lachübungen den Kortisolspiegel, ein Hormon, das mit Stress in Verbindung steht, nachweislich senkt. Währenddessen nahm die Produktion von wichtigen Zellen für das Immunsystem deutlich zu.

Diese wissenschaftlichen Belege bestätigen, dass wir durch humorvollen Zugang vieles an Psychotherapie und vor allem Psychopharmakologie verbessern könnten.

Prim. Dr. Andreas Walter